Wie viel Strom verbraucht die PS5 beim Spielen mit Remote Play?

Beim Spielen mit Remote Play verbraucht die PS5 die gleiche Leistung wie beim lokalen Gaming: je nach Titel etwa 100 bis 200 W. Next-Gen-Titel liegen dabei oft nahe 200 W, PS4-Kompatibilitätstypen eher um 100 W. Wie Sie den echten Wert für Ihre Session messen, in kWh umrechnen und daraus grobe Jahreskosten ableiten, zeigt der Artikel Schritt für Schritt.

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KI-gestützt erstellt

Wie viel Strom verbraucht die PS5 beim Spielen mit Remote Play?

Beim Spielen mit Remote Play verbraucht die PS5 – wie beim lokalen Spielen – je nach Titel etwa 100 bis 200 W. Next-Gen-Titel liegen dabei meist nahe 200 W, PS4-Spiele auf der PS5 oft bei rund 100 W. Remote Play ändert an dieser Leistungsaufnahme nichts: Die Konsole rechnet das Bild lokal und überträgt es als Stream – die Hardware arbeitet identisch zum normalen Betrieb vor dem Fernseher.

Laut heise online liegt die PS5 beim Gaming um 200 W; Sony nennt auf der Umweltseite einen Bereich von unter 100 W bis 200 W, wobei Next-Gen-Spiele für gewöhnlich am oberen Ende liegen. Für reine Medienwiedergabe (z. B. Streaming-Dienste) sinkt der Verbrauch auf ca. 50–60 W – dieser Wert gilt jedoch ausschließlich für den Medienplayer-Betrieb, nicht für Remote Play mit aktivem Spiel.

Anleitung: So messen und berechnen Sie den Stromverbrauch beim Spielen mit Remote Play

  1. Energiemessgerät anschließen: Stecken Sie ein einfaches Energiemessgerät (z. B. brennenstuhl PM 231 E, ca. 15–25 €) zwischen Steckdose und PS5-Netzteil. Damit erhalten Sie exakte Watt-Werte für Ihr konkretes Spielszenario – zuverlässiger als jeder Richtwert.
  2. Remote-Play-Sitzung starten und Last messen: Starten Sie ein typisches Spiel über Remote Play und notieren Sie nach 5–10 Minuten den angezeigten Watt-Wert. Bei einem Next-Gen-Titel erwarten Sie erfahrungsgemäß 150–200 W, bei einem PS4-Kompatibilitätstitel eher 80–110 W.
  3. Tagesverbrauch berechnen: Multiplizieren Sie den gemessenen Wert (in kW, also Watt ÷ 1000) mit Ihren täglichen Spielstunden. Beispiel: 200 W × 2 h = 0,4 kWh pro Tag.
  4. Jahreskosten ermitteln: Multiplizieren Sie den Tagesverbrauch mit 365 und dann mit Ihrem Strompreis pro kWh. Bei 0,4 kWh/Tag und einem Preis von 39,69 Cent/kWh (Vergleichswert laut EnBW-Kostenrechner) ergibt das rund 58 € pro Jahr.
  5. Standby-Anteil einrechnen: Läuft die PS5 zwischen den Sitzungen im Ruhemodus, kommen lediglich 0,3–0,4 W hinzu – auf ein Jahr mit 22 Stunden Standby täglich entspricht das unter 3 kWh. Dieser Posten ist vernachlässigbar. (Wenn Sie zusätzlich die Kosten im Leerlauf interessieren: Watt ohne Last: Idle-Verbrauch beim Gaming-PC nach dem Start.)

Wie viel kostet Remote Play an Strom pro Jahr?

Auf Basis des EnBW-Vergleichswerts von 39,69 Cent/kWh (Richtwert, Stand der Erhebung: 2024) lässt sich eine übersichtliche Kostenschätzung aufstellen. Ihr tatsächlicher Tarif kann davon abweichen – prüfen Sie den genauen kWh-Preis auf Ihrer Stromrechnung.

Szenario Verbrauch 2 h/Tag, 365 Tage Jahreskosten (ca.)
PS5-Spiel (Next-Gen) ca. 200 W 146 kWh ca. 58 €
PS4-Spiel auf PS5 ca. 100 W 73 kWh ca. 29 €
Medienwiedergabe (kein Remote Play) ca. 50–60 W ca. 36–44 kWh ca. 14–17 €
Standby (Ruhemodus) ca. 0,3–0,4 W ca. 2–3 kWh unter 1 €

Die Tabelle macht deutlich: Der größte Hebel liegt im Gaming selbst. Wer von Next-Gen- auf PS4-Titel wechselt, halbiert den Jahresbetrag – ohne eine einzige weitere Maßnahme.

Anleitung: So senken Sie den Verbrauch beim Spielen mit Remote Play

  1. PS4-Version eines Spiels bevorzugen: Wenn ein Titel sowohl als PS4- als auch als PS5-Fassung in Ihrer Bibliothek liegt, verbraucht die PS4-Version auf der PS5 rund 100 W statt bis zu 200 W. Das ist der wirkungsvollste einzelne Hebel.
  2. Grafik-Modus auf 30 fps umstellen: Viele PS5-Spiele bieten einen Qualitätsmodus (30 fps) neben einem Performance-Modus (60 fps). Der Performance-Modus fordert die GPU stärker und erhöht die Leistungsaufnahme messbar. Für Remote Play auf einem kleinen Display ist der Unterschied ohnehin kaum wahrnehmbar.
  3. Stream-Qualität in der Remote-Play-App anpassen: Eine niedrigere Auflösung in den App-Einstellungen (z. B. 540p statt 1080p) reduziert die Bandbreite und die Encoder-Last geringfügig. Die eigentliche Spielberechnung auf der PS5 bleibt davon unberührt – der Effekt auf die Gesamtleistungsaufnahme ist daher minimal, aber vorhanden.
  4. Sitzungslängen begrenzen und automatisches Abschalten einrichten: Navigieren Sie zu Einstellungen → System → Energiesparen → Zeit bis zum Ausschalten der PS5 und legen Sie ein Zeitlimit fest. So läuft die Konsole nach einer vergessenen Remote-Play-Sitzung nicht stundenlang weiter.
  5. Konsequent in den Ruhemodus wechseln: Beenden Sie die Sitzung aktiv und lassen Sie die PS5 in den Standby wechseln (0,3–0,4 W). Aktivieren Sie unter Ruhemodus-Einstellungen die Option „Mit dem Internet verbunden bleiben", damit Remote Play die Konsole bei Bedarf wieder aufwecken kann.
  6. Günstigen Stromtarif prüfen: Wer einen variablen Tarif oder Nachtstromtarif nutzt, kann Spielzeiten in günstigere Stunden verlegen. Bei 58 € Jahreskosten macht selbst ein Preisnachlass von 20 % gut 11 € aus.

Worauf achten, damit Remote Play stabil läuft?

Für Remote Play empfiehlt Sony laut der offiziellen Remote-Play-Seite mindestens 5 Mbit/s, für ein komfortables Erlebnis mindestens 15 Mbit/s Upload und Download. Netzwerkprobleme wie Paketverlust oder hohe Latenz verschlechtern vor allem die Erlebnisqualität – Bildartefakte, Lags, Verbindungsabbrüche. Die Leistungsaufnahme der PS5 ändert sich durch schlechte Verbindungsqualität kaum; die Konsole rechnet das Spiel unabhängig vom Netzwerkstatus weiter.

Für eine stabile Verbindung empfiehlt sich:

  • PS5 per LAN-Kabel anschließen – deutlich stabiler als WLAN, besonders bei langen Sitzungen
  • Endgerät (PC, Smartphone, PlayStation Portal) möglichst nah am Router oder ebenfalls kabelgebunden betreiben
  • Parallele Downloads oder Cloud-Backups im Heimnetz während der Sitzung pausieren
  • Router-Firmware aktuell halten – ältere Versionen können QoS-Probleme verursachen, die sich als Lags bemerkbar machen

Mobile Datenverbindungen funktionieren grundsätzlich, zählen aber zum Datenvolumen Ihres Tarifs. Bei längeren Sitzungen ist WLAN oder LAN die wirtschaftlichere Wahl.

Welche PS5-Spiele verbrauchen beim Remote Play am meisten Strom?

Sony gibt auf der Umweltseite an, dass der Verbrauch der PS5 „sehr stark schwankt, zum Beispiel von unter 100 W auf bis zu 200 W" – und dass der Wert sogar zwischen verschiedenen Spielsitzungen desselben Titels variieren kann. Feste Watt-Angaben je Spiel veröffentlicht Sony nicht.

Als Orientierung gilt: Grafisch aufwendige Open-World-Titel oder Spiele mit aktivem 60-fps-Performance-Modus liegen regelmäßig nahe 200 W. Ältere Cross-Gen-Titel aus dem PS4-Katalog sowie zweidimensionale Indie-Spiele fallen merklich niedriger aus. Wer es genau wissen möchte, kommt an einem Energiemessgerät am Stecker der PS5 nicht vorbei – zehn Minuten Messung liefern verlässlichere Werte als jede Pauschalangabe.

Fazit

Beim Spielen mit Remote Play verbraucht die PS5 dieselbe Leistung wie beim normalen Gaming: rund 100 bis 200 W, abhängig vom Titel. Next-Gen-Spiele liegen am oberen Ende, PS4-Kompatibilitätstitel oft bei der Hälfte. Der Standby-Verbrauch von 0,3–0,4 W ist dagegen praktisch irrelevant. Bei zwei Stunden täglichem Remote Play entstehen Jahreskosten von grob 30 bis 60 € – je nach Stromtarif und gespielten Titeln. Die effektivsten Maßnahmen zur Kostensenkung sind der Wechsel auf PS4-Spielversionen, der Einsatz des 30-fps-Grafikmodus und konsequentes Abschalten in den Ruhemodus nach jeder Sitzung.

Häufige Fragen

Wie viel Strom verbraucht die PS5 beim Spielen mit Remote Play?

Beim Spielen mit Remote Play liegt die PS5 je nach Titel wie beim normalen Zocken meist bei 100 bis 200 W. Next-Gen-Spiele liegen dabei häufig nahe 200 W, PS4-Kompatibilitätstitel oft rund bei 100 W. Remote Play ändert an der Leistungsaufnahme der Konsole grundsätzlich nichts, weil das Spiel lokal berechnet wird.

Was kostet Remote Play mit der PS5 pro Jahr an Strom?

Bei einem Richtwert von 39,69 Cent pro kWh ergeben sich für etwa 2 Stunden pro Tag grob 30 bis 60 Euro pro Jahr. Next-Gen-Spiele (ca. 200 W) liegen dabei bei rund 58 €, PS4-Spiele (ca. 100 W) bei etwa 29 €. Der tatsächliche Betrag hängt von Ihrem kWh-Preis ab.

Wie kann ich den Stromverbrauch meiner PS5 mit Remote Play genau messen?

Schließen Sie ein Energiemessgerät zwischen Steckdose und PS5-Netzteil an. Starten Sie dann eine typische Remote-Play-Sitzung und notieren Sie nach 5 bis 10 Minuten den angezeigten Watt-Wert. Multiplizieren Sie den Wert (W durch 1000 = kW) mit Ihren täglichen Stunden und dann mit 365, um die kWh fürs Jahr zu erhalten.

Lohnt es sich, bei Remote Play auf PS4-Versionen zu wechseln?

Ja, denn eine PS4-Version eines Spiels verbraucht auf der PS5 rund 100 W statt bis zu 200 W bei Next-Gen-Fassungen. Das ist laut Artikel der wirkungsvollste einzelne Hebel, um die Jahreskosten spürbar zu senken. Wenn ein Titel beide Versionen bietet, wählen Sie gezielt die PS4-Fassung.

Senkt der 30-fps-Qualitätsmodus den Stromverbrauch bei Remote Play?

Viele PS5-Spiele bieten neben 60 fps auch einen Qualitätsmodus mit 30 fps. Der Performance-Modus mit 60 fps fordert die GPU stärker und erhöht die Leistungsaufnahme messbar. Der Unterschied ist auf einem kleinen Display zwar weniger auffällig, für den Stromverbrauch kann er aber relevant sein.

Wie wichtig ist die Internetgeschwindigkeit für Remote Play auf der PS5?

Laut Sony werden mindestens 5 Mbit/s empfohlen und für ein komfortables Erlebnis mindestens 15 Mbit/s Upload und Download. Schlechte Verbindungen verschlechtern vor allem die Erlebnisqualität durch Latenz oder Paketverlust (z. B. Lags oder Abbrüche), aber die PS5 rechnet das Spiel unabhängig davon weiter. Die Leistungsaufnahme ändert sich daher bei Netzproblemen kaum.

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